Traumapädagogik ist ein pädagogischer Ansatz, der sich mit der Unterstützung von Menschen beschäftigt, die traumatische Erfahrungen gemacht haben z. B. durch Gewalt, Vernachlässigung, Krieg und Flucht. Sie zielt darauf ab, den Betroffenen dabei zu helfen, ihre traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten und ihre Lebensqualität zu verbessern. Traumapädagogik basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Auswirkungen von Traumata auf das Verhalten und die Entwicklung von Menschen. Sie umfasst verschiedene Methoden und Techniken, die darauf abzielen, Sicherheit, Stabilität und Vertrauen wiederherzustellen. Es ist wichtig zu beachten, dass Traumapädagogik keine Therapie ersetzt, sondern eine unterstützende pädagogische Maßnahme ist. Sie dient zudem zur Stabilisierung und Stärkung der eigenen Ressourcen und soll eine sicheren Lernraum für die Betroffenen schaffen.